Das Woodstock für Kapitalisten

Warren Buffett ist einer der bekanntesten Investoren unserer Zeit. Mit Value-Investing hat er ein milliardenschweres Vermögen aufgebaut und gilt als einer der reichsten Menschen der Welt. Seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway sitzt im beschaulichen Omaha, im US-Bundesstaat Nebraska. Einmal im Jahr pilgern genau dorthin zehntausende Anleger und Fans zur Hauptversammlung. Manuel Koch hat sich die Hot Spots der Stadt und die Veranstaltung selbst, das „Woodstock für Kapitalisten“ genauer angesehen. marktEINBLICKE einmal anders.

Plötzlich bricht tosender Applaus aus. 42.000 klatschen und jubeln im Kongresszentrum von Omaha. Jeder Platz ist belegt. Ich muss kurz an das Konzert der Rolling Stones denken, zu dem ich bald in Berlin gehen werde. Auf der Bühne ist aber nicht Mick Jagger. Die beiden Stars hier sind noch älter und rocken die Halle auf ihre Weise: Warren Buffett (87) und Charlie Munger (94). Es ist die Hauptversammlung von Berkshire Hathaway, einer milliardenschweren Holding, oder wie andere sagen würden das „Woodstock der Kapitalisten“. Die ersten Worte kommen vom Starinvestor selbst: „Hey, ich bin Warren und das ist Charlie.“ Der Saal lacht und Buffett setzt ein verschmitztes Grinsen auf, nachdem er sich erst einmal eine Coca Cola-Dose öffnet, deren Zischen durch das Mikrofon in jeden Winkel geht.

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Bildquelle: markteinblicke.de